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Küchenplanung Teil 3: Kleines Küchenstudio

Küchenstudio

Der dritte Teil unserer Küchenplanung hat etwas auf sich warten lassen. Zuerst musste der Termin verschoben werden, weil ein Umzug des Küchenstudios anstand, dann mussten wir krankheitsbedingt verschieben. Der dann abgemachte Termin musste nochmal verschoben werden, weil der Chef, bei dem der Termin sein sollte, an dem Tag verhindert war. Da wir ja noch etwas Zeit haben war das für uns natürlich kein Problem. Aber jetzt war es soweit. Nach einem der großen Küchenstudios in Teil 1 und dem Möbelhaus in Teil 2 stand heute das kleine Küchenstudio auf dem Terminplan. Wir haben uns im Internet nach Anbietern hier in Hamburg umgeschaut und uns aufgrund der positiven Bewertungen für ein Küchenstudio entschieden.

Zuvor hatten wir wegen der Terminverschiebungen schon öfter telefonisch Kontakt. Es hieß, dass wir ca. drei bis vier Stunden einplanen sollten, schließlich wären viele Details zu besprechen. Also haben wir uns den Freitag Nachmittag frei genommen und uns wie bei den ersten beiden Terminen mit dem Küchenplan und unserer unveränderten Wunschliste bewaffnet auf den Weg gemacht.

Der Termin im Küchenstudio

Im Küchenstudio angekommen wurden wir zu unserer großen Verwunderung von der Inhaberin begrüßt und nach etwas Smalltalk an den Schreibtisch gebeten. Von Ihrem Mann, bei dem der Termin eigentlich stattfinden sollte und weswegen dieser ja nochmal verschoben wurde, war nichts zu sehen. Die Verwunderung ging weiter, als sie anfing, die Küchenmaße mit einem Stift auf einem Blatt Millimeterpapier aufzuzeichnen. Wir haben ihr dann erzählt, wie wir uns die Küche vorstellen. Sie hat alles fleißig in Ihre Zeichnung eingemalt und ein paar Notizen gemacht. Zwischendurch wurde uns ein wenig was gezeigt und immer wieder kamen Sprüche wie „wäre mein Mann jetzt hier, würde er Ihnen das so und so empfehlen“ oder „mein Mann weiß da besser Bescheid“. Nach ca. 45 Minuten wurde dann das erste Mal erwähnt, dass wir ja gleich durch wären und alles dann beim nächsten Termin im Detail mit ihrem Mann besprechen würden. Dann hätte man die Küche auch am Computer fertig konfiguriert. Zum Abschluß haben wir einen neuen Termin in zwei Wochen vereinbart. Nach knapp einer Stunde standen wir wieder an der frischen Luft.

Wir waren noch nicht beim Auto, da haben wir uns schon ungläubig gefragt, was das denn gerade gewesen wäre. Warum sagt man uns, wir sollen drei bis vier Stunden einplanen? Dass der Termin beim Chef stattfindet, der scheinbar der einzige ist, der wirklich beraten kann, wenn er dann gar nicht da ist? Wieso sagt man uns nicht Bescheid, dass er doch nicht da ist, damit wir einen anderen Termin machen? Wieso läßt man uns trotzdem antanzen, wieso haben wir uns extra einen halben Tag freigenommen?

Das Ergebnis

Der Termin war absolute Zeitverschwendung! Vielleicht wollten sie sich nicht die Blöße geben, den Termin noch einmal zu verschieben. Nach dem Motto, wir lassen sie kommen, ich nehme mal alles auf und für die echte Planung machen wir dann einen zweiten Termin. Wird schon klappen. Aber nicht mit uns. Wir haben uns entschieden, dass wir den zweiten Termin absagen werden. Zusammen mit ein paar klaren Worten. Für sowas haben wir wirklich keine Zeit.

Eine Bemerkung zum Abschluß: Wir haben uns entschieden, den Namen des Küchenstudios nicht zu nennen. Es ist eine sehr kleine Firma, der wir nicht schaden wollen. Sicher werden dort gute Küchen geplant und ausgeliefert. Das verraten auch die vielen guten Bewertungen. Aber bei uns war das leider gar nichts.

Fazit unserer drei Termine

Der erste Termin bei Küchen Aktuell war wirklich sehr ausführlich und wir haben uns sehr gut beraten gefühlt. Nur mit der Geschäftspolitik, die Preise komplett undurchsichtig zu halten, hatten wir unsere Probleme. Danach ging es leider steil bergab. Höffner war noch akzeptabel, kommt für uns aber trotzdem nicht in Frage. Die Beratung war eher mittelmäßig und das Drängen auf eine Vertragsunterschrift ging gar nicht. Und die Nummer heute im kleinen Küchenstudio war dann eine glatte Sechs.

Wir haben uns entschieden, keinen weiteren Versuch zu starten, darauf haben wir einfach keine Lust mehr. Zudem war der Preisunterschied zwischen Küchen Aktuell und Höffner minimal und die Küche fast identisch. Außerdem gibt es noch genug anderes zu planen. Wir werden jetzt einen zweiten Termin bei Küchen Aktuell vereinbaren und noch ein paar kleinere Änderungen an der bereits konfigurierten Küche vornehmen. Das ist das Positive, das wir aus unseren drei Terminen ziehen: Wir haben noch ein paar kleine Optimierungsideen aufgeschnappt. Und wenn wir uns dann finanziell einig werden, wovon wir ausgehen, bestellen wir dort unsere Küche.

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