Baufortschritt (nach Zeit):
23,1%

GSA-Termin: Bodenproben genommen

Bohrungen für die Bodenproben

Heute hat der lang ersehnte GSA-Termin auf unserem Grundstück stattgefunden. Der erste Termin, bei dem auch etwas auf unserem Grundstück passiert ist, nämlich die Bohrungen für die Bodenproben. Zum Glück hatten wir Gummistiefel mit, es hat die ganze Zeit geregnet, entsprechend matschig war der Boden. Bei unserer Ankunft waren die Männer von Viebrockhaus schon am arbeiten. Sie waren zu dritt und hatten vor uns schon das Nachbargrundstück abgearbeitet. Wir wussten zwar, dass Viebrockhaus noch zwei weitere Häuser in Kellinghusen baut. Was aber bisher wohl niemand wusste ist, dass die drei Häuser nebeneinander stehen werden. Unsere Nachbarn links und rechts bauen ebenfalls mit Viebrockhaus. Links auch mit Keller, rechts ohne Keller. Leider haben wir sie aber noch nicht kennengelernt, unsere linken Nachbarn waren vor uns da, die auf der rechten Seite kamen erst später.

Bodenproben

Die Bodenproben bei unseren Nachbarn, die schon komplett waren, sahen sehr gut aus. Von daher war zu erwarten, dass es bei uns genauso aussieht. Die 6 Meter tiefe Bohrung hat ausschließlich Sand nach oben befördert. Lediglich die oberen 1,5 Meter sind ein wenig lehmig, das wird dann später abtransportiert. Aber den Sand darunter können wir auf jeden Fall zum Verfüllen des Kellers benutzen, was natürlich jede Menge Geld spart. Wasser wurde ebenfalls nicht aufgefunden, das Wasser scheint im Boden sehr gut zu versickern. Also eigentlich ein perfektes Ergebnis.

In ca. 3 bis 4 Wochen sollen die genauen Untersuchungsergebnisse der Bodenproben da sein und das GSA-Angebot fertig sein. Aber üble Überraschungen sollten da nicht auf uns warten, das wurde heute relativ klar. Im Gegenteil sogar, denn bei der Baustraße können wir noch Geld sparen. Die können wir uns nämlich mit unseren Nachbarn teilen.

Höhenmessung

Die Höhenmessungen sind notwendig, weil es Vorgaben im Bebauungsplan zur Höhe des Hauses gibt und die genauen Höhenwerte des Hauses auch im Bauantrag angegeben werden müssen. Laut Bebauungsplan darf die Firsthöhe nicht über 43,5 m über NHN liegen, der Fertigfußboden muss mindestens 20 cm über der mittleren Höhe des Fahrbahnrandes liegen. Die genauen Werte haben wir heute nicht mitbekommen, wir hatten nicht so viel Zeit, um darauf zu warten. Aber die Werte werden heute noch an die Bauantragsabteilung geschickt, die dann prüfen, ob unser Haus von der Höher her so bleiben kann oder das Dach noch umgeplant werden muss.

Zu wenig Platz auf dem Grundstück

Womit wir nicht gerechnet haben ist, dass unser Grundstück für den Kellerbau quasi zu klein ist. Der Kran, der für das Stellen der Wände nötig ist, benötigt eine Aufstellfläche von 9×9 Metern. Die haben wir auf unserem Grundstück nicht, und sogar die Straße zusätzlich würde dafür nicht ausreichen. Zumindest nicht, wenn die Wände der Kellergrube angeschrägt werden. Alternative wäre, die Wände abzustützen, dann benötigt man auch weniger Platz. Aber das würde locker mit 20.000 Euro Zusatzkosten einschlagen, was natürlich nicht geht. Außerdem reicht der Platz auf dem Grundstück nicht, um den Sand für das spätere Auffüllen zwischenzulagern.

Als Lösung gibt es nun zwei Optionen. Option 1 hat der Fachmann von Viebrockhaus vorgeschlagen. Das wäre ein zeitlich abgestimmter Bau der drei Häuser und das gegenseitige Nutzen der Nachbargrundstücke für die Zwischenlagerung und den Kran. D.h. das Haus links neben uns mit Keller würde starten. Der Aushub wird dann bei uns zwischengelagert. Sobald der Keller aufgefüllt ist, startet unser Keller, wir lagern auf dem Grundstück rechts von uns. Und wenn unser Keller verfüllt ist startet das Haus rechts von uns ohne Keller. Allerdings würde das voraussetzen, dass das zeitlich mit den geplanten Baustarts und den Festpreisfristen passt und auch alle drei Parteien mit den zeitlich versetzten Baustarts einverstanden sind.

Option 2 wäre, dass wir die Besitzer der angrenzenden Grundstücke fragen, ob wir für 2 Wochen Sand dort zwischenlagern dürfen und der Kran etwas auf dem Grundstück stehen darf. Derzeit gehören die Grundstücke noch alle der Firma, die das Neubaugebiet erschließt, da diese Grundstücke noch nicht verkauft sind. Wenn das erlaubt wird, könnten alle Häuser gleichzeit beginnen.

Welche Option es wird hängt jetzt ein wenig von den Planungen von Viebrockhaus und unseren Nachbarn ab. Mal schauen, welche es wird.

Stand beim Straßenbau

Der Straßenbau ist übrigens seit unserem letzten Besuch gut vorangekommen. Mittlerweile wurde mit der Pflasterung begonnen. Die Straße wird mit durchgehend roten Pflastersteinen gepflastert. Bisher ist ca. ein Fünftel fertig. Der Bereich vor unserem Grundstück ist derzeit dran und sollte bis Ende der Woche auch gepflastert sein. Laut Aussage der Erschließungsfirma ist man voll im Zeitplan, so dass die Erschließungsarbeiten wirklich Ende Oktober abgeschlossen sein müssten. D.h. im November sollten wir dann bereits bis direkt vor unser Grundstück fahren können.

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