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Bemusterung bei Viebrockhaus

Bemusterung

Der große Tag der Bemusterung! Wir haben uns auf diesen Termin richtig gefreut, und gestern war es endlich soweit. Die Bemusterung im Musterhauspark Bad Fallingbostel stand auf dem Plan. Natürlich nicht unvorbereitet, wir haben uns die letzten Monate schon extrem viel mit der Bemusterung beschäftigt. Eigentlich fing das schon im Februar beim zweiten Termin mit VIebrockhaus an, denn da haben wir in Bad Fallingbostel schonmal eine eigene kleine Vorbemusterung gemacht. Ziel war, herauszufinden, wo wir mit den enthaltenen Sachern auskommen und wo wir Extrabudget einplanen müssen.

Vorbemusterung

Ergebnis der „Vorbemusterung“ war, dass wir größtenteils mit der enthaltenen Ausstattung zufrieden sind, es aber ein paar größere Positionen gibt, die wir anders haben wollen. Deshalb haben wir teurere Extras nicht bis zur Bemusterung aufgehoben, sondern schon frühzeitig mit ins Angebot aufnehmen lassen. So war unsere Kalkulation für die Finanzierung besser. Folgende Sonderausstattung haben wir bereits vorab beauftragt:

  • Größere Badewanne (180×80)
  • Bidet
  • Hebeschiebetür statt Parallel-Abstell-Tür im Wohnzimmer
  • Elektrische Rolläden für 3 Fenster in Garderobe und ehemals HTR (sind im Standard ohne Rolläden)
  • Elektrische Rolläden für die Dachfenster
  • Klinker und farbige Fenster aus der Sonderausstattung hatten wir im Angebot, da haben wir uns aber wieder umentschieden.

Außerdem haben wir die Malerarbeiten und das Verlegen des Bodens im kompletten Haus vorab beauftragt.

Bemusterung: Ablauf

Im Vorwege wurde uns gesagt, dass die Bemusterung ca. 5 bis 6 Stunden dauern wird. Pünktlich kurz vor 10 Uhr haben wir auf unserem reservierten Bauherren-Parkplatz geparkt und dann ging es auch direkt los. Tagesordnungspunkt 1 war der Grundriss. Den sind wir noch einmal durchgegangen und haben alle Türen und Fenster korrigiert, die sich anders als eingezeichnet öffnen sollen. Dafür hatten wir uns im Vorwege schon eine Liste gemacht, um nichts zu vergessen.

Dann ging es in die Ausstellung für die Auswahl der verschiedensten Sachen. Angefangen beim Klinker, Dach, Regenrinne und dem Eckstein ging es dann zur Haustür, den Fenstern und den Innentüren. Bei der Haustür hatten wir das erste Mal etwas aus der Sonderausstattung auf unserer Liste. Eine Tür ohne Fenster mit schwarzem Stangengriff. Und auch die Nebeneingangstür haben wir etwas gepimpt, die bekommt Sicherheitsglas. Bei den Fenstern und den Innentüren inkl. Türgriffen sind wir bei der Standardauswahl geblieben. Dann ging es zur Treppe. Auch hier haben wir ein Element aus der Sonderausstattung gewählt: Die Rosetten aus Plastik haben uns gar nicht gefallen, hier gibt es was aus Edelstahl.

Der mit Abstand aufwendigste Part war die Auswahl der Bodenbelege und der Fliesen. Das war uns schon vorher klar, da hier die Auswahl anhand von Bildern recht schwierig ist. Das hat sich bei der Auswahl dann auch bestätigt. Vor Ort sahen vor allem die Designböden komplett anders aus. Außerdem haben wir uns recht spontan dazu entschieden, im Schlafzimmer doch einen Teppich zu nehmen.

Nach der Mittagspause ging es dann noch in den Sanitärbereich. Das ging aber recht schnell, weil wir uns hier schon vorher festgelegt hatten. Auch hier gibt es was aus der Sonderausstattung: Wir wollten eine Regendusche mit Anschluß direkt in der Decke haben. Deutlich länger hat dann die Detailplanung des Dusch-WCs und des Badezimmers gedauert. Vor allem im Badezimmer war es recht kompliziert, eine Lösung für unsere Badmöbel und den Heizkörper zu finden. Aber wir denken, dass wir jetzt eine gute Lösung gefunden haben. Mit einbauen lassen wir in beiden Duschen ein Ablagefach, außerdem bekommt das Badezimmer eine indirekte LED-Beleuchtung unter der Dachschrägen.

Ziemlich genau nach 5,5 Stunden waren wir dann durch und haben uns ein wenig erschöpft, aber zufrieden auf den Heimweg gemacht.

Fazit

Unser vorher definiertes Budget hat leider nicht ganz ausgereicht. Das liegt vor allem daran, dass wir uns ein paar Sachen gegönnt haben, weil wir durch den Wechsel auf den Standard-Klinker und die weißen Fenster recht viel gespart haben. Ohne diese Extras hätte unser Budget vermutlich ausgereicht. Wie teuer es ganz genau wird wissen wir noch nicht, in den nächsten Tagen bekommen wir das schriftlich. Dann können wir auch noch entscheiden, ob wir ein paar optionale Punkte mit aufnehmen lassen oder streichen.

Die Bemusterung selber hat richtig Spaß gemacht. Wir wurden sehr gut beraten und hatten, falls nötig, immer genug Zeit, um in Ruhe eine Entscheidung zu treffen.

Und jetzt warten wir gespannt auf die Elektro-Bemusterung, die in drei Wochen stattfindet.

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2 Antworten

  1. Niklas sagt:

    Super interessante Beiträge! Darf man fragen mit welchen Kosten man für Eure Bemusterung rechnen kann? Wir haben nur mit 10k für Bemusterung plus E-Bemusterung geplant und ich habe gerade das Gefühl, dass wir damit nie im Leben mit klar kommen, wenn ich eure Berichte lese..

    • Ron Wernecke sagt:

      So hatten wir auch geplant, am Ende haben wir das alleine für die Elektro-Bemusterung gebraucht. Bemusterung war etwas weniger als die Elektro-Bemusterung.

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